Published by claus on 26 Nov 2009

Medienkontakte

Damit das Kinderhospiz Netz helfen kann, ist es wichtig die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren.

Die Familien leben größtenteils in erschreckender sozialer Isolation. Das Tabu “Sterben” schränkt das Leben der Eltern und Geschwister zusätzlich unnötig ein. Ein Tabu entsteht, um Gefühle zu schützen; in Wirklichkeit schafft ein Tabu Einsamkeit und neues Leid.

Da wir uns zur Gänze aus Spenden finanzieren, hilft jeder Bericht über das Kinderhospiz Netz und seine Tätigkeit um mit potenziellen Spendern und Sponsoren in Kontakt zu kommen.

Wir danken Ihnen, dass Sie in Ihrem Medium über unseren Verein und das Schicksal der betroffenen Familien berichten, oder uns einen Inseratenplatz unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Dr.Brigitte Humer-Tischler
Obfrau Kinderhospiz Netz

Pressetext über das Kinderhospiz Netz …als pdf zum Download
Interview mit den beiden Obfrauen des Kinderhospiz Netz … als pdf zum Download
Gemeinsames Pressestatement der Kinderpalliativ-Initiativen Österreichs … als pdf zum Download

Für Rückfragen und die Bereitstellung von Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Astrid Kepplinger-Past
fundraising@kinderhospiz.at
0664/734 026 40

Published by admin on 23 Nov 2007

Videos

“Mein kleines Kind”

Der autobiographische Dokumentarfilm vom Dasein, von Geburt und Abschied von Katja Baumgartens Sohn Martin Tim.

Nähere Informationen unter www.meinkleineskind.de

Published by admin on 23 Nov 2007

Kinder- und Jugendbücher

“Schere, Stein, Papier”
Sophies Geschichte

Patricia MacLachlan
Hanser
ISBN 3-446-17806-6
Ein sehr berührendes Buch über ein Mädchen, Sophie, das einer Familie zur Pflege vor die Tür gelegt wird, und nach einiger Zeit wieder abgeholt wird. So sehr sich die Familie bemüht hat, sich nicht auf Sophie einzulassen, es gelingt nicht. Es gab noch einen kleinen Buben, der nur einen Tag alt geworden ist, über den aber keiner sprechen kann, der nicht einmal einen Namen hat. Nachdem Sophie abgeholt worden ist, gelingt es der Familie, über das verstorbene Kind zu sprechen und ihm auch einen Namen zu geben.

“Das Jahr mit Anne”
Nina Rauprich
Ellermann
ISBN 3-7707-3029-1
Anne stirbt an Leukämie, ihre Freundin Sabine nimmt Abschied von ihr, indem sie in Form eines Tagebuches das Jahr, das sie mit ihrer Freundin verbracht hat, niederschreibt und auf diese Weise alles noch einmal durchlebt.

“Der Himmel auf dem Dach”
Audrey Couloumbis
Ueberreuter
ISBN 3-8000-2787-9
Drei Mädchen, das kleinste, genannt Baby, stirbt, die mittlere, Little Sister, hört auf zu reden….
Die Mutter ist von der Situation überfordert, letztendlich findet die Familie mit Hilfe eines Onkels wieder zueinander, die Familienmitglieder sprechen wieder miteinander, vor allem darüber, was passiert ist, so kann auch Little Sister wieder zu sprechen beginnen. Ein Buch, das veranschaulicht, wie wichtig die innerfamiliäre Kommunikation sein kann.

“Ama Taram
Allis und Ann”

Gunilla Linn Persson
Oetinger Verlag
ISBN 3-7891-4501-7
Ein Mädchen verliert ihre Freundin bei einem Verkehrsunfall beim gemeinsamen Spiel. Die Mutter eines polnischen Buben stirbt, die beiden treffen einander in einer für beide fremden Schule, wo sie beide Aussenseiter sind. Über einen verletzten Vogel, den sie beide nicht sterben lassen wollen, finden sie zueinander.

“Mein Bruder ist immer noch mein Bruder”
Viveca Sundvall
Oetinger Verlag
Aus der Sicht der grossen Schwester. Sie beschreibt die letzte Zeit mit ihrem Bruder und die Erinnerungen, die sie an ihn hat.

“Max, mein Bruder”
Sigrid Zeevaert
Arena Verlag
ISBN 3-401-04154-1
Eine Familie mit 4 Kindern und den entsprechenden Problemen, bis plötzlich Max krank wird. Seine Zwillingsschwester beschreibt seine letzten Wochen, wie die Familie damit umgeht, wie sie selbst damit umgeht. Ein sehr berührendes Buch, sehr traurig, aber nicht trostlos.

“Du fehlst mir, du fehlst mir!”
Peter Pohl und Kinna Gieth
Hanser
ISBN 3-446-17346-3
Zwillingsschwestern, eine läuft in ein Auto und stirbt. Auch hier beschreibt die überlebende Zwillingsschwester ihr Überleben, ihre Einsamkeit, in der Familie, der Klasse, dem Freundeskreis, mitten in der Pubertät, wie ihre Zwillingsschwester in ihr weiterlebt.

“Ich werde immer bei euch sein”
Peter Pohl
Arena Verlag
ISBN 3-401-05462-7
Annas Geschichte, die Geschichte ihres letzten Jahres, erzählt in Tagebuchform, ihre eigenen Eintragungen, die ihrer Mutter Eva, ihrer Schwester Maria und ihrer besten Freundin Hanna und zwischendurch medizinischen Protokolle. Anna ist an einem inoperablem Gehirntumor erkrankt, was aber über lange Zeit nicht diagnostiziert wird.
Ein langer, liebevoller, schmerzvoller Abschied, getragen von der Liebe zueinander, unterstützt von einer inneren Stimme, die Anna leitet, ihr eingibt, dass sie ihrer Familie das Abschiednehmen lehren muss, da das ihre letzte grosse Aufgabe sei. Annas Wandlung, ihr “Erwachen” tröstet, ihre Zuversicht und auch die Zuversicht ihrer Familie, dass das kein Abschied auf immer ist, dass sie nie von einander getrennt sein werden, `bloss weil sich etwas, das sich Tod nennt, versucht sich zwischen uns zu stellen`.

“Hechtsommer”
Jutta Richter
Hanser
ISBN 3-446-20518-7
Die Schilderung des Sommers dreier Jugendlicher, zwei Familien, miteinander befreundet, Anna, die mit ihrer Mutter allein lebt, Daniel und Lukas leben mit ihren Eltern gleich nebenan, abgeschieden vom Ort. Die Mutter der beiden Buben ist an Krebs erkrankt.
Keiner spricht mit den Kindern, aber alle wissen es, es gibt Gerüchte im Ort, die schmerzen. Die Buben glauben fest daran, dass ihre Mutter, wenn sie nur den Hecht, der im Schlossgraben schwimmt, gefangen haben werden, wieder gesund wird.
Als sie ihn tatsächlich fangen, fährt gerade das Auto des Arztes vor, der den Tod der Mutter bestätigt……….

“Der Tod ist ein Teil des Lebens”
Georg Schwikart
Patmos
3-491-79725
In diesem Buch werden für Kinder und Jugendliche alle Themen, die mit Trauer und Tod zusammenhängen, erklärt, behandelt, begreiflich gemacht. Zwischendurch kommen Jugendliche zu Wort, die über ihre selbst gemachten Erfahrungen berichten. Eine gut gelungene Mischung aus Wissensvermittlung und Gefühlen.

Published by admin on 23 Nov 2007

Bilderbücher

Auch wenn diese Bücher als Bilderbücher bezeichnet werden, heißt das nicht, dass sie nur für kleine Kinder geeignet sind. Die meisten der empfohlenen Bücher können durchaus für Kinder bis zum 12. Lebensjahr ansprechend und hilfreich sein. Wir empfehlen einige der Bücher auch für Erwachsene.

“‘Was ist das?’ fragte der Frosch”
Max Verlhuijs
Verlag Sauerländer
ISBN 3-7941-3376-5
Der Autor erzählt leicht verständlich und liebevoll, was Tod-Sein bedeutet, und dass es zum Leben dazugehört. Ein paar Tiere finden eine tote Amsel, die sie gemeinsam begraben und anschliessend spielen gehen.

“Das Licht in den Blättern”
Margaret Wild und Ron Brooks
Moritz Verlag
ISBN 3 89565 056 0
Ein wundervolles Buch. Grossmutter Schwein und Enkeltochter Schwein nehmen voneinander Abschied, weil Grossmutter Schwein spürt, dass sie bald sterben wird.

“Die unsichtbaren Freunde”
Elisabeth Kübler-Ross und Madlaina Rothmayr
Oesch Verlag
ISBN 3-85833-335-2
In diesem Buch geht es um den Tod von Kindern und der Unsterblichkeit der menschlichen Seele, das Weiterleben nach dem Tod, wie es Kübler-Ross in ihren Gesprächen mit Menschen, die Nahtoderfahrungen gehabt haben, gehört hat. Ein, meiner Meinung nach, sehr anspruchsvolles Buch, das man sich als Eltern vorher unbedingt anschauen sollte, bevor man es mit Kindern liest.

“Die Blumen der Engel”
Jutta Treiber, Maria Blazejovsky
Annette Beltz
ISBN 3-219-10915-2
Der plötzliche Tod der Schwester, die Situation in der Familie, sehr realistisch beschrieben, viele Tabus werden angesprochen, sehr ansprechend. Eltern können hier auch erfahren, was in Kindern in so einer Situation vorgeht.

“Abschied von Rune”
Wenche Oyen, Marit Kaldholm
Ellermann Verlag
ISBN 3-7707-6272-X
Sara, ein kleines Mädchen muss sich von ihrem Freund Rune, der im See ertrunken ist, verabschieden. Ein sehr berührendes Buch.

“Abschied von der kleinen Raupe”
H. Saalfrank, E. Goede Echter
ISBN 3-429-01995-8
Auf einer Wiese am Waldrand lebten einst zwei Freunde namens Schmatz und Schmierle. Schmatz war eine Raupe und wohnte in einer Blume. Die beiden hatten eine Menge Spaß miteinander, bis Schmierle eines Tages vergeblich an der Blume rüttelte….
(geeignet auch für etwas jünger Kinder)

„Eva
im Land der verlorenen Schwestern“

Philippe Goossens und Thierry Robberecht
Sauerländer
ISBN 783794 150212
Als Lisa, Evas grosse Schwester, stirbt, begibt sich Eva in das Land der verlorenen Schwester. Mit wunderschönen Bildern wird nun Evas Trauer beschrieben und das Unvermögen der Umwelt, mit Eva und ihrer Trauer umzugehen.
“Auch wenn man dieses Land nie mehr verlassen kann, wandelt sich doch die Trauer, bis Lisa ihren Platz in Evas Herz gefunden hat und der Schmerz nicht mehr so weh tut.”

“Warum, lieber Tod”

Glenn Ringtved und Charlotte Pardi
Rößler Verlag
ISBN 3-922681-16-6
Vier Kinder, deren Großmutter im Sterben liegt, werden vom Tod besucht. Sie wollen ihn aufhalten, um zu verhindern, dass er die Großmutter mitnimmt. Der Tod erzählt ihnen die Geschichte von 2 Buben und 2 Mädchen, die Buben immer traurig, leben in einem Tal, die Mädchen leben am Berg, wo die Sonne immer scheint, sind aber trotzdem nicht glücklich, die Buben und Mädchen finden zueinander, heiraten und sind erst dann glücklich. Der Tod ist Teil des Lebens und nur wer die Traurigkeit kennt, kann auch glücklich sein. Schöne, farbenprächtige Bilder machen die Aussagen dieses Buches anschaulich.

“Gehört das so??!”

Die Geschichte von Elvis
Peter Schössow
Hanser
ISBN 3-446-20563-2
Eine Gruppe sonderbarer Figuren begegnen im Park einem Mädchen, ebenfalls eine sonderbare Figur, die, eine rote Oma-Handtasche hinter sich herziehend, die anderen Parkbesucher mit ihrer Frage “Gehört das so?” vor den Kopf stößt. Eine Figur aus der Gruppe spricht sie endlich an und erfährt, dass Elvis, ihr Kanarienvogel gestorben ist und sie ihn in der Tasche mit sich trägt. Gemeinsam nehmen sie von Elvis Abschied, Begräbnis, Leichenschmaus und alles was dazu gehört.
Ein Buch mit Tiefgang, wirkt auf den ersten Blick witzig und skurril, man sollte es öfters lesen, um alles zu entdecken.
Es beschreibt sehr fein den Trauerprozess, die Wut des Mädchens, wie sich ihre Stimmung ändert, als sich endlich jemand auf sie einlässt, ihr zuhört und sie in ihrer Trauer begleitet. Auch wie hilfreich Ritualen sein können, wird beschrieben.

“Die besten Beerdigungen der Welt”
Ulf Nilsson und Eva Eriksson
Moritz
ISBN 3 89565 174 5
Drei Kinder wollen eines Tages, da ihnen langweilig ist, etwas Lustiges tun. Als sie eine tote Hummel finden, beschließen sie, sie zu bestatten. Daraus wird schnell eine Nachmittagsbeschäftigung, alle toten Tiere, die sie finden, werden begraben. Es entsteht ein kleiner Friedhof, sie gründen ein Bestattungsunternehmen, verteilen die Aufgaben untereinander, nehmen Aufträge entgegen, die Beerdigungen werden zelebriert, sagen Gedichte auf und weinen. Selbstverständlich muss jedes Tier einen Namen haben, den man aufs Kreuz schreiben kann.
So verging der Tag. Am nächsten Tag machten sie etwas ganz anderes.
Der Umgang der Kinder mit dem Sterben, dem Tod, dem Abschiednehmen wird auf humorvolle, und sehr berührende Weise beschrieben. Die Illustrationen harmonieren mit dem Text ganz wunderbar.

“Hat Opa einen Anzug an?”

Amelie Fried und Jacky Gleich
Hanser
ISBN 3-446-19076-7
Brunos Opa ist gestorben, zu Hause aufgebahrt, Bruno kann kaum in den Sarg hineinsehen, er sieht nur die Anzugschuhe, aber er möchte doch so gerne wissen, ob Opa auch seinen Anzug an hat.
Tod, Sterben, Begräbnis, Abschied, Themen, die Erwachsene nur ungern mit Kindern besprechen, sie geben gerne Antworten, mit denen Kinder nicht viel anfangen können. Bruno fragt, bohrt, möchte wissen und bekommt zum Schluss auch Antworten, zum Teil gibt er sie sich und den Erwachsenen.
Ein Buch aus der Sicht eines Kindes geschrieben, auch die Illustrationen, im monotonen, erdigen braun gehalten, betonen in manchen Zeichnungen die benachteiligte Position der Kinder.

Published by admin on 23 Nov 2007

Bücher für Erwachsene

“Gute Hoffnung – Jähes Ende”
Hannah Lothrop
Kösel Verlag
ISBN 3-466-34389-5
Ein sehr hilfreiches Buch, nicht nur für betroffene Eltern, sondern für alle, die mit verwaisten Eltern zu tun haben. Lothrop geht auf alle Möglichkeiten ein, auf alle Situationen, die wahrscheinlich eintreten oder eintreten können, es werden alle Gefühle beschrieben, wie sie trauernde Eltern erleben. Zwischendurch berichten Eltern selbst, wie es ihnen gegangen ist, wie sie selbst mit verschiedenen Situationen fertig oder nicht fertig geworden sind. Es ist ein Buch, das einem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein.

“Trauern”
Verena Kast
Kreuz Verlag
ISBN 3 7831 0660 5
Ein ebenfalls sehr hilfreiches Buch, um den Trauerprozess besser verstehen zu können. Kast, eine schweizerische Psychotherapeutin (C.G. Jung-Institut) hat sich sehr mit dem Phänomen “Trauern” auseinandergesetzt.
Anhand der vielen von ihr beschriebenen Fallbeispiele findet man sich in einigen Situationen wieder. Das wiederum hilft einem, mit der Situation besser fertig zu werden, weil man nun auch weiß, dass man nicht ‚verrückt’ ist, auch wenn es einen die Umwelt manchmal glauben lässt.

“Wenn Mütter trauern”
Erinnerungen an das verlorene Kind
Ursula Goldmann-Posch
Knaur
ISBN 3-426-04806-X
Zusätzlich zu einem theoretischen Teil über Trauerarbeit, gibt es Berichte von trauernden Müttern, eine sehr ausführliche Bücherliste und eine ebenfalls ausführliche und wie mir scheint gut recherchierte Liste von Kontaktadressen (vorallem für Deutschland).

“Kinder und Tod”
Elisabeth Kübler-Ross
Kreuz Verlag
ISBN 3 268 00015 0
Kübler-Ross schildert in diesem Buch ihre Erfahrungen mit sterbenden Kindern, beschreibt deren ‚inneres Wissen’, das uns Erwachsenen abhanden gekommen ist, und deren beinahe natürlichen Umgang mit ihrem bevorstehenden Tod. Man kann in diesem Buch viel Trost finden.

“Nur ein Hauch von Leben”
Eltern berichten vom Tod ihres Babys und von der Zeit ihrer Trauer

Gottfried Lutz/Barbara Künzler-Riebel
Edition Kemper im Verlag Ernst Kaufmann
ISBN 3-7806-0951-7
Sechs Eltern berichten in diesem Buch, wie sie den Tod ihres (ihrer) Kinder und die Trauerzeit erlebt haben. Zusätzlich findet sich ein Beitrag von Verena Kast, Psychotherapeutin (siehe “Trauern”), “Wenn Geburt und Tod zusammenfallen” und einige Kapitel mit allgemeiner Information, die sehr hilfreich sein kann.

“Auf der Suche nach der Regenbogenträne”
Heilsamer Umgang mit Abschied und Trennung

Jorgos Canacakis und Annette Bassfeld-Schepers
C. Bertelsmann
ISBN 3-570-12040-6
In Form eines Märchens wird Kindern und Erwachsenen geholfen, sich den Trauergefühlen zu öffnen.

“Im Himmel welken keine Blumen”
Johann-Christoph Student
Herder
ISBN 3-451-04071-9
Die Welt der kranken Kinder, ihre Erfahrungen und Träume, ihr Mut, ihre Angst und ihre Hoffnung finden in diesem Buch eine Stimme. Außerdem Berichte und Referate von Menschen, die Kinder begleitet haben, oder beruflich mit Menschen arbeiten, die ein Kind verloren haben.

“Unendlich ist der Schmerz”
Julie Fritsch und Ilse Sherokee
Kösel
ISBN 3-466-34336-4
Ein sehr einfühlsames Buch, das den Schmerz der Eltern in Form von Fotos der Tonskulpturen, die Eltern in ihrer Trauer um ihr verstorbenes Kind geschaffen haben, zum Ausdruck bringt.

“Wenn die Wiege leer bleibt”
Sabine Bode und Fritz Roth
Ehrenwirth
ISBN 3-431-03344-X
Ein Buch, das von nicht direkt Betroffenen geschrieben wurde, in dem aber Betroffene zu Wort kommen. Durch das Nichtbetroffensein können einige Kapitel neu beleuchtet werden und einen bereichernden Impuls geben. Frau Bode ist Journalistin und Herr Roth Bestatter, beide haben in ihren Berufen oft mit Trauernden zu tun und sich sehr mit dem Thema auseinandergesetzt.

“Caspar”
Das Leben und Sterben eines Kindes

Mirjam Heil
Verlag Freies Geistesleben
ISBN 3772519679
Caspars Mutter, Mirjam Heil, beschreibt in diesem Buch Caspars Leben, das nur 7 Jahre und 7 Monate dauern soll. Ein kurzes Leben, aber erfüllt von Intensität, begleitet von Höhen und Tiefen, Hoffen und Bangen und das unendliche Vertrauen in das Schicksal.

“Oskar und die Dame in Rosa”
Eric-Emmanuel Schmitt
Meridiane – Ammann
ISBN 3-250-60057-1
Oskar, ein zehnjähriger, krebskranker Bub, schliesst zum Ende seines Leben mit Oma Rosa, einer Sterbebegleiterin Freundschaft. Diese Freundschaft und die durch sie gewonnene Beziehung zu Gott, ermöglicht es ihm, das Leben im Spital, die Enttäuschung der Ärzte, die nichts mehr für ihn tun können, die Angst seiner Eltern vor ihm, nicht nur auszuhalten, sondern zum Guten zu wenden.
Oma Rosa hört ihm zu, gibt ihm Antworten und hat keine Angst vor ihm, seiner Krankheit und dem bevorstehenden Tod.

Published by admin on 23 Nov 2007

Bücher/Videos zum Thema Tod und Trauer

Auf die meisten der Bilder-, Kinder- und Jugendbücher wurden wir von den Mitarbeitern der STUBE (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur) aufmerksam gemacht. Man kann die Stube im Internet unter www.stube.at oder in der Bräunergasse 3/8, 1010 Wien besuchen, sich beraten lassen und die Bücher ausleihen. Bitte zuvor einen Termin vereinbaren.

Wenn auch Sie ein Buch besonder empfehlen können, weil es Ihnen und/oder Ihren Kindern geholfen hat, freuen wir uns, wenn Sie uns das wissen lassen. Wir nehmen das Buch dann gerne in unserer Liste auf.

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