“Gute Hoffnung – Jähes Ende”
Hannah Lothrop
Kösel Verlag
ISBN 3-466-34389-5
Ein sehr hilfreiches Buch, nicht nur für betroffene Eltern, sondern für alle, die mit verwaisten Eltern zu tun haben. Lothrop geht auf alle Möglichkeiten ein, auf alle Situationen, die wahrscheinlich eintreten oder eintreten können, es werden alle Gefühle beschrieben, wie sie trauernde Eltern erleben. Zwischendurch berichten Eltern selbst, wie es ihnen gegangen ist, wie sie selbst mit verschiedenen Situationen fertig oder nicht fertig geworden sind. Es ist ein Buch, das einem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein.

“Trauern”
Verena Kast
Kreuz Verlag
ISBN 3 7831 0660 5
Ein ebenfalls sehr hilfreiches Buch, um den Trauerprozess besser verstehen zu können. Kast, eine schweizerische Psychotherapeutin (C.G. Jung-Institut) hat sich sehr mit dem Phänomen “Trauern” auseinandergesetzt.
Anhand der vielen von ihr beschriebenen Fallbeispiele findet man sich in einigen Situationen wieder. Das wiederum hilft einem, mit der Situation besser fertig zu werden, weil man nun auch weiß, dass man nicht ‚verrückt’ ist, auch wenn es einen die Umwelt manchmal glauben lässt.

“Wenn Mütter trauern”
Erinnerungen an das verlorene Kind
Ursula Goldmann-Posch
Knaur
ISBN 3-426-04806-X
Zusätzlich zu einem theoretischen Teil über Trauerarbeit, gibt es Berichte von trauernden Müttern, eine sehr ausführliche Bücherliste und eine ebenfalls ausführliche und wie mir scheint gut recherchierte Liste von Kontaktadressen (vorallem für Deutschland).

“Kinder und Tod”
Elisabeth Kübler-Ross
Kreuz Verlag
ISBN 3 268 00015 0
Kübler-Ross schildert in diesem Buch ihre Erfahrungen mit sterbenden Kindern, beschreibt deren ‚inneres Wissen’, das uns Erwachsenen abhanden gekommen ist, und deren beinahe natürlichen Umgang mit ihrem bevorstehenden Tod. Man kann in diesem Buch viel Trost finden.

“Nur ein Hauch von Leben”
Eltern berichten vom Tod ihres Babys und von der Zeit ihrer Trauer

Gottfried Lutz/Barbara Künzler-Riebel
Edition Kemper im Verlag Ernst Kaufmann
ISBN 3-7806-0951-7
Sechs Eltern berichten in diesem Buch, wie sie den Tod ihres (ihrer) Kinder und die Trauerzeit erlebt haben. Zusätzlich findet sich ein Beitrag von Verena Kast, Psychotherapeutin (siehe “Trauern”), “Wenn Geburt und Tod zusammenfallen” und einige Kapitel mit allgemeiner Information, die sehr hilfreich sein kann.

“Auf der Suche nach der Regenbogenträne”
Heilsamer Umgang mit Abschied und Trennung

Jorgos Canacakis und Annette Bassfeld-Schepers
C. Bertelsmann
ISBN 3-570-12040-6
In Form eines Märchens wird Kindern und Erwachsenen geholfen, sich den Trauergefühlen zu öffnen.

“Im Himmel welken keine Blumen”
Johann-Christoph Student
Herder
ISBN 3-451-04071-9
Die Welt der kranken Kinder, ihre Erfahrungen und Träume, ihr Mut, ihre Angst und ihre Hoffnung finden in diesem Buch eine Stimme. Außerdem Berichte und Referate von Menschen, die Kinder begleitet haben, oder beruflich mit Menschen arbeiten, die ein Kind verloren haben.

“Unendlich ist der Schmerz”
Julie Fritsch und Ilse Sherokee
Kösel
ISBN 3-466-34336-4
Ein sehr einfühlsames Buch, das den Schmerz der Eltern in Form von Fotos der Tonskulpturen, die Eltern in ihrer Trauer um ihr verstorbenes Kind geschaffen haben, zum Ausdruck bringt.

“Wenn die Wiege leer bleibt”
Sabine Bode und Fritz Roth
Ehrenwirth
ISBN 3-431-03344-X
Ein Buch, das von nicht direkt Betroffenen geschrieben wurde, in dem aber Betroffene zu Wort kommen. Durch das Nichtbetroffensein können einige Kapitel neu beleuchtet werden und einen bereichernden Impuls geben. Frau Bode ist Journalistin und Herr Roth Bestatter, beide haben in ihren Berufen oft mit Trauernden zu tun und sich sehr mit dem Thema auseinandergesetzt.

“Caspar”
Das Leben und Sterben eines Kindes

Mirjam Heil
Verlag Freies Geistesleben
ISBN 3772519679
Caspars Mutter, Mirjam Heil, beschreibt in diesem Buch Caspars Leben, das nur 7 Jahre und 7 Monate dauern soll. Ein kurzes Leben, aber erfüllt von Intensität, begleitet von Höhen und Tiefen, Hoffen und Bangen und das unendliche Vertrauen in das Schicksal.

“Oskar und die Dame in Rosa”
Eric-Emmanuel Schmitt
Meridiane – Ammann
ISBN 3-250-60057-1
Oskar, ein zehnjähriger, krebskranker Bub, schliesst zum Ende seines Leben mit Oma Rosa, einer Sterbebegleiterin Freundschaft. Diese Freundschaft und die durch sie gewonnene Beziehung zu Gott, ermöglicht es ihm, das Leben im Spital, die Enttäuschung der Ärzte, die nichts mehr für ihn tun können, die Angst seiner Eltern vor ihm, nicht nur auszuhalten, sondern zum Guten zu wenden.
Oma Rosa hört ihm zu, gibt ihm Antworten und hat keine Angst vor ihm, seiner Krankheit und dem bevorstehenden Tod.