Wir fühlen uns den IMPaCCT Kriterien verpflichtet, den Standards pädiatrischer Palliativversorgung in Europa.

Die wichtigsten Kernaussagen daraus sind:

  • Die Kinderhospizarbeit betrachtet das gesamte Familiengefüge als untrennbare Einheit. Sie unterstützt damit ausdrücklich auch Eltern und Geschwisterkinder.
  • Die Begleitung der betroffenen Familien beginnt nach der Diagnose einer lebensbegrenzenden Erkrankung und geht über den Tod des Kindes hinaus.
  • Die grundlegende Zielorientierung der Kinderhospizarbeit besteht in der Förderung der Lebensqualität der betroffenen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Familien. Sie orientiert sich dabei an den Interessen und Bedürfnissen der Betroffenen.
  • Die Kinderhospizarbeit besteht aus einem ambulanten und einem stationären Arbeitsbereich. Beide Bereiche ergänzen sich und gehen nahtlos ineinander über.
  • Die Kinderhospizarbeit fördert die Sicherstellung der palliativen Pflege und palliativ‐medizinischen Behandlung und bietet eine umfassende Trauerbegleitung an. Sie koordiniert die medizinisch‐pflegerischen und psychosozialen Unterstützungsleistungen im unmittelbaren Lebensumfeld der betroffenen Familien.
  • Die Kinderhospizarbeit sieht Eltern als die Experten ihrer Kinder an.
  • Integraler Bestandteil der Kinderhospizarbeit ist die Qualifizierung und fachliche Begleitung der haupt‐ und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Zur deutschen Übersetzung des vom „Steering Committee“ der „EAPC Task Force For Palliative Care For Children and Adolescents“ erstellten Dokuments … eapc_Studie